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Thermalwasser

Allgemeine Informationen zu den Thermalquellen von Leukerbad

Die Thermalquellen von Leukerbad werden seit der Römerzeit bis heute ohne Unterbrechung genutzt. Das Thermalwasser von Leukerbad legt eine über 40 Jahre dauernde unterirdische Reise zurück und insgesamt sind circa 65 Thermalquellen in einem Kadaster erfasst. Es handelt sich dabei um lauwarme oder warme Sickerwasseraustritte, die bis zu 51 °C warm sein können. Die gesamte Thermalwasserschüttung in Leukerbad wird vorsichtig auf ca. 3'000 l/Min. ungemischtes Thermalwasser geschätzt.

 

Zusammensetzung des Thermalwassers

Sämtliches Thermalwasser von Leukerbad entstammt einem gemeinsamen Thermalaquifer. Es handelt sich um ein Calcium-Sulfat-Wasser mit leicht erhöhtem Gehalt an Natrium, Strontium, Eisen und einem bemerkenswerten Fluoridgehalt. Es weist einen hohen Gehalt an gelösten festen Stoffen (1800-2000 mg/l) auf. Diese einmaligen Elemente verleihen dem Wasser, das in den Becken der Leukerbad Clinic verwendet wird, seine therapeutischen Eigenschaften.

Die Mineralquellen in Leukerbad enthalten vorwiegend Calciumsulfatmineralien, d. h. Gips. Warme Gipswässer lindern rheumatologische und neurologische Leiden und helfen nach Unfallfolgen.

 

Wärmewirkungen

Durch die Wärmewirkungen werden die Muskeln entspannt, die Dehnbarkeit des Bindegewebes verbessert und die Gelenkschmiere verflüssigt – letzteres hat eine positive Wirkung auf arthrotische Gelenke.

 

Chemische und mechanische Wirkungen des Thermalwassers

  • Mit der Wasseraufnahme und -abgabe durch die Haut werden auch Ionen ausgetauscht.
  • Durch den Wasserauftrieb wiegt der Körper im Wasser weniger als 10 % des eigentlichen Gewichtes. Dadurch sind Bewegungen im Wasser leichter und gelenkschonender. Zusätzlich wird die Stütz- und Haltemuskulatur im Wasser reflektorisch entspannt.
  • Die Viskosität, der Reibungswiderstand, wirkt den Bewegungen des menschlichen Körpers entgegen. Die Muskulatur wird dadurch bei Trainingstherapien im Wasser (Flossenschwimmen, WetVest-Aquajogging) gestärkt und der Bewegungsablauf wird harmonisiert.

 

Kontraindikation:

  • Bei Rheumaschüben, starken Rückenschmerzen oder starken Schmerzen im Lendenbereich
  • Bei starkem Bluthochdruck oder einer beliebigen Herzkrankheit im dekompensierten Stadium
  • Absolute Kontraindikation bei immunkompromittierten Patienten nach einer Behandlung mit Corticosteroiden sowie nach Nierentransplantationen und bei Dialyse-Patienten

 

Analyseergebnisse der Quelle «Rossquelle»